Software für Bootswerften: Einsatzplanung für mobile Bootsmechaniker
Kranslots, Motorarbeiten und saisonale Checklisten pro Boot geplant, mit Fotos, die der Eigner sieht, bevor er Zusatzarbeiten freigibt.


Jeder Auftrag gehört zu einem Boot
Ein Eigner hat vielleicht zwei Boote, ein Boot wechselt den Besitzer, und der Mechaniker muss wissen, welcher Motor unter der Luke sitzt. In der Werft wird die Arbeit am Boot erfasst: Name, Liegeplatz oder Boje, Motorhersteller und Betriebsstunden und wo die Schlüssel liegen.

Der Travellift gibt den Takt vor
Eine Werft hat einen Travellift, manchmal zwei, und jedes Auskranen und jedes Einsetzen reiht sich in die Warteschlange ein. Die Tide bestimmt, wann manche Boote herangebracht werden können, und die Leute am Hochdruckreiniger müssen bereitstehen, sobald der Rumpf in den Gurten hängt. Mechaniker, die ihren Tag ohne Blick auf den Kranplan planen, stehen am Ende wartend auf dem Winterlager.

Zusatzarbeiten, die erst an Land auffallen
Ein ausgeschlagenes Wellenlager, Osmoseblasen unter der Wasserlinie, ein festgerostetes Seeventil: Fast jede Werft findet etwas, wonach der Eigner nicht gefragt hat. Der Eigner ist meistens weit weg. Was die Freigabe bringt, ist ein klares Foto und eine verständliche Notiz, noch am selben Tag verschickt.

Klarmachen im Frühjahr, Einwintern im Herbst
Zweimal im Jahr braucht jedes Boot in der Werft ungefähr dasselbe, ungefähr zur selben Zeit. Die Arbeit wiederholt sich, ein Schritt ist schnell übersprungen, und genau dort lohnt sich eine Checkliste.
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So planen Bootswerften Kranslots und saisonale Servicearbeit
Warum Bootswerften nach Software für den Bootsservice suchen
Die meisten Werften fangen mit einem Whiteboard im Büro und einem Kalender für den Kran an. Das geht gut bis zum Frühjahrsansturm, wenn vierzig Boote in sechs Wochen klargemacht werden müssen und drei Mechaniker fragen, welches als Nächstes dran ist. Software für Bootswerften ersetzt das Whiteboard durch eine Plantafel, die jeder auf dem Handy lesen kann: wer an welchem Boot ist, welcher Kranslot gebucht ist und was der Eigner freigegeben hat.
Der Unterschied zwischen einer Werft und einem gewöhnlichen Reparaturbetrieb: Das Objekt schwimmt. Es muss beim passenden Wasserstand zum Kran gebracht werden, es muss irgendwo stehen, solange gearbeitet wird, und es muss vor dem Urlaub des Eigners wieder ins Wasser. Den Plan bestimmen der Kran, das Wetter und die Saison stärker als die Verfügbarkeit der Mechaniker.
Die Jahreszeiten machen die Auslastung außerdem ungleichmäßig. Im Herbst drängt sich das Einwintern vor dem ersten Frost, der Winter gehört Refits und langwierigen Reparaturen, und im Frühjahr ballen sich Klarmachen, Antifouling und Einsetzen auf wenige Wochen. Wer die ganze Saison auf einer Tafel sieht, kann Eignern realistische Termine fürs Einsetzen geben, statt allen denselben Samstag zu versprechen.
Arbeiten am Rumpf an Land
Sobald ein Boot aus dem Wasser ist, wollen mehrere Gewerke gleichzeitig daran. Der Rumpf muss gewaschen und getrocknet sein, bevor Antifouling aufkommt, die Anoden werden vor dem Streichen gewechselt, und die Wellenanlage wird geprüft, solange das Boot noch hoch genug steht, um an den Propeller zu kommen. Kommt der Lackierer, bevor der Mechaniker die Welle gezogen hat, fährt einer von beiden wieder nach Hause. Wird das Boot in einzelne Aufgaben mit eigener Person und Reihenfolge aufgeteilt, kommen sich die Gewerke nicht in die Quere.
Auch die Trocknungszeit zählt. Antifouling hat eine Mindestwartezeit zwischen zwei Schichten und eine Mindestzeit bis zum Einsetzen, beides steht auf der Dose. Steht das am Auftrag, wird kein Boot mit noch weicher Farbe eingekrant.
Mobile Bootsmechaniker
Nicht jeder Auftrag findet an Land statt. Viele Mechaniker arbeiten auf dem Wasser: ein Motor, der am Steg nicht anspringt, eine Bilgepumpe, die an der Boje ausfällt, ein Gutachten vor einem Verkauf. Das ist Außendienst im wörtlichen Sinn. Der Mechaniker braucht vor der Abfahrt den Liegeplatz des Boots, die Zugangsregelung, frühere Arbeiten und die Kontaktdaten des Eigners, und das Büro muss wissen, wann der Auftrag erledigt ist und was verbraucht wurde.
Software für Bootsreparaturen muss bei mobilen Mechanikern mit langen Wegen zwischen Häfen zurechtkommen, mit Einsätzen, aus denen ein zweiter Termin wird, weil das Teil nicht im Wagen liegt, und mit Kunden, die selten vor Ort sind. Ein Arbeitsbericht mit Fotos und notierten Betriebsstunden macht die Rechnung glaubwürdig.
Ersatzteile, Wartezeit und der zweite Termin
Bootsersatzteile passen oft nur zu einer Motorenbaureihe und sind vor Ort nicht vorrätig. Eine Seewasserpumpe oder eine Dichtung für den Wärmetauscher kann eine Woche unterwegs sein, und so lange steht das Boot an Land. Wird das bestellte Teil und der Grund für die Pause erfasst, bleibt das Boot auf der Tafel sichtbar, statt in einer Ecke der Werft vergessen zu werden.
Kommt das Teil, sollte der zweite Termin alles aus dem ersten mitbringen: was zerlegt wurde, was gefunden wurde und die Freigabe. Sonst fängt der zweite Mechaniker mit der Fehlersuche von vorn an. Das Werftbüro braucht außerdem eine einfache Übersicht aller Boote, die auf Teile warten, denn genau wegen dieser Boote rufen die Eigner an.
Wo Software für das Hafenmanagement aufhört
Mit Hafenmanagement-Software sind meist Liegeplatzvergabe, Liegeplatzverträge, Treibstoffverkauf und Gastliegerbuchungen gemeint. Das sind Büro- und Kundensysteme. Die Serviceseite, also Mechaniker, Kranteam und die Arbeit, die sie an jedem Boot leisten, ist ein anderes Thema, und viele Werften führen beides getrennt.
Was Shifton Field Service macht
Es plant Kranslots, Arbeiten auf dem Werftgelände und mobile Einsätze auf einer Tafel, schickt den Mechanikern Bootsdaten und Checklisten und erfasst Fotos, verbaute Teile, Stunden und Abnahme je Boot. Eine Werft, in der nur zwei Personen die Arbeit machen, kann Tafel, App, Formulare und Berichte ohne Kosten und ohne zeitliche Begrenzung nutzen; Rechnungsstellung, Lagerverwaltung, GPS-Standortkontrolle und Kundenportal sind separat bezahlte Module.
Es vergibt keine Liegeplätze, verkauft keinen Treibstoff und kassiert keine Liegegebühren, es liest keine Motordiagnose vom Boot aus und sagt keine Gezeiten voraus. Es hält fest, wer die Arbeit macht und was an jedem Boot gemacht wurde.
Häufig gestellte Fragen
Können wir die Servicehistorie pro Boot statt pro Eigner führen?
Ja. Aufträge werden am Boot erfasst, sodass der nächste Mechaniker frühere Services, Betriebsstunden und Notizen sieht, auch wenn das Boot inzwischen an jemand anderen verkauft wurde.
Wie bekommen wir vom Eigner die Freigabe für Arbeiten, die wir nach dem Auskranen finden?
Der Mechaniker fotografiert das Problem und ergänzt eine Notiz am Auftrag; das Büro schickt sie an den Eigner und hält die Antwort fest. Mit dem kostenpflichtigen Kundenportal sieht der Eigner den Auftrag und die Fotos direkt.
Kann ein Mechaniker an einer Muringboje die App ohne Empfang nutzen?
Draußen an den Bojen kann das Handy das Netz verlieren. Der Mechaniker hakt die Checkliste trotzdem ab und macht Fotos, und alles wird übertragen, sobald das Beiboot wieder in Reichweite ist.
Ist die Checkliste fürs Einwintern bei jedem Boot gleich?
Die Listen legen Sie selbst an, sodass eine Segelyacht mit Saildrive und eine Motoryacht mit zwei Maschinen jeweils die passenden Schritte bekommen statt eines Einheitsformulars.
Was zahlt eine Werft mit einem Mechaniker und einem Kranführer?
Nichts. Bis zu zwei Mitarbeiter nutzen Plantafel, App, Formulare und Berichte kostenlos, so lange sie wollen. Rechnungsstellung, Ersatzteillager, GPS-Standortkontrolle und Kundenportal gibt es als separate Module.
Können wir Anoden, Impeller und Filter im Blick behalten?
Das kostenpflichtige Modul Inventar verwaltet Ihre Teile, und der Mechaniker erfasst, was bei jedem Auftrag eingebaut wurde. So sinkt der Bestand, und die Historie des Boots zeigt genau, welche Teile verbaut sind.
Ersetzt das unser System für Liegeplatz- und Bojenbuchungen?
Nein. Es plant und dokumentiert die Servicearbeit an den Booten. Liegeplatzvergabe, Bojengebühren und Gastliegerbuchungen bleiben in dem System, das Sie heute dafür nutzen.
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